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Usbekistan

Usbekistan - Geschichte und Gegenwart

In Usbekistan sind Zeugen der Vergangenheit noch heute lebendig. Sehr gut erhaltene Bauwerke erzählen aus einer Zeit, als diese Gegend nicht nur bedeutendes Handelszentrum, sondern auch Mittelpunkt von Lehre und Kultur war: Samarkand, Buchara, Chiwa, Shakhrisabz und Taschkent gelten als Inbegriff von orientalischer Schönheit und Mystik.

Die antiken Städte Usbekistans lagen auf der alten Seidenstraße, der Handelsstraße zwischen China und dem Abendland. Der Name stammt von der zu Römischer Zeit in Europa am meisten begehrten Handelsware: Seide. Einige der einflussreichsten und unbarmherzigsten Eroberer kamen und regierten die Gegend. Alexander der Große gründete mindestens 8 Städte in Zentralasien zwischen 334 und 323 v. Chr., noch bevor China seine Grenzen um 138 v. Chr. für den Handel öffnete und die ersten Karawanen auf der Seidenstraße zogen. Zwischen 484 und 1150 n. Chr. kamen die Hunnen und Turkvölker von Westen und brachten die neue Religion des Islam. Viele Moscheen und Medresen in Usbekischen Städten wie Samarkand, Buchara und Chiwa stammen aus dieser Zeit, sowie noch bestehende Zeugen der Samaniden. Die meisten dieser Städte wurden während der Invasion von Dschingis Khan im Jahre 1220 zerstört. Sein Nachfahre Timur, auch unter dem Namen Tamerlan bekannt, restaurierte einst berühmte Städte mit Hilfe von Sklaven und Künstlern, die er auf seinen zahlreichen Eroberungsfeldzügen gefangen nahm. Timur unterwarf Persien, eroberte Baghdad und führte Expeditionen bis nach Anatolien und Indien. Der Großteil der Architektur in Samarkand wurde von Timur und seinem Enkel Ulugbek gebaut.

Usbekische Städte

Samarkand

Samarkand, Usbekistan
Eine der ältesten Städte in Usbekistan und weltweit ist Samarkand, gegründet Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr. unter dem Namen Marakanda und später bekannt als Afrosiab. Sie war die Hauptstadt des mächtige Staates Sogd, dem Zentrum von Amir Timurs Großreich. Die zahlreichen Monumente in Samarkand und Umgebung beeindrucken durch ihre Schönheit und Pracht. Die feinen architektonischen Formen mit ihren kunstvollen Ornamenten und Mosaiken, ihren tiefblau gefliesten Kuppeln und Fassaden beeindrucken jeden, der diese Stätten besucht.
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Buchara

Buchara, Usbekistan
Die Besiedelung von Buchara in Usbekistan reicht zurück bis ins 8. Jahrhundert n. Chr., als die Stadt für 200 Jahre das Zentrum eines expandierenden Islamischen Reiches war, als sie zu einem Zentrum für Handel und Wissenschaften in Zentralasien aufblühte. Während der mongolischen Invasion wurde sie von Dschinghis Khan im Jahre 1219 zerstört. In der Folgezeit wurde sie durch regionale Herrscher regiert, wie etwa Nachfahren von Dschinghis Khan, Türken und Usbeken. Einst eine der heiligsten Städte des Islam, besitzt Buchara viele Beispiele feinster islamischer Architektur.
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Chiwa

Chiwa, Usbekistan
Chiwa ist bekannt als eine Museumsstadt unter freiem Himmel. Obwohl die Stadt für ungefähr 900 Jahre existierte, so erhielt sie ihr heutiges Erscheinungsbild erst im 19. Jahrhundert, als sie die letzte Oase auf der nördlichen russischen Sklavenhandelsroute war. Wichtige religiöse und kulturelle Werte wurden in den großen wissenschaftlichen Zentren der Astronomie, Mathematik und der Medizin geprägt, die diese Gegend vor Jahrhunderten beherbergte. Man kann durch die schmalen Gassen von Chiwa wandeln, Blicke durch die kunstvoll geschnitzten Holztüren werfen, und das Leben in diesen Gärten zeigt, dass diese Stadt nicht nur ein Museum ist, sondern eine lebendige Stadt.
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Taschkent

Taschkent, Usbekistan
Obwohl Taschkent wahrscheinlich um das erste Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde, datieren schriftliche Unterlagen die Stadt auf das 8. Jahrhundert während ihrer arabischen Besetzung. Die Unterwerfung durch Dschinghis Khan im 13. Jahrhundert stürzte die Stadt in eine Ära der Unruhe und Aufruhr. Die Mongolen verloren die Stadt im 14. Jahrhundert an das Timurische Reich, welches Taschkent bis ins späte 15. Jahrhundert regierte. Danach unterwarfen die Sheibaniden die Region. Heute ist Taschkent die Hauptstadt Usbekistans.
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Baysun

Baysun, Uzbekistan
Möchten Sie eine Zeitreise unternehmen, die Sie in ein verbotenes Gebiet führt? Eine Region, die sowohl das griechische Erbe als auch die Kultur Baktriens und der Kuschan Königreiche aufrecht erhält? Königreiche, die mit ihren Zeremonien der Feueranbetung und dem Schamanenkult in Vergessenheit gerieten? Handelskarawanen passierten hier eiserne Tore durch schmale Bergschluchten, die Armeen von Alexander dem Großen, Dschinghis Khan und Tamerland zogen durch dieses Gebiet.
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Zusätzliche Reiseziele in USBEKISTAN

 

Usbekistan Links

- Botschaft der Republik Usbekistan in der Bundesrepublik Deutschland - Bietet neben Angaben zum Konsularbetrieb auch Informationen zu staatlichen Institutionen Usbekistans und weitere nutzliche Informationen zum Land.
- Generalkonsulat Usbekistan - Informationen über das Konsulat und über die Einreise-Bestimmungen.

Advantour Usbekistan
47a, Mirobod-1 str., 100015, Taschkent, Usbekistan
Tel: +998 71 150 3020, Fax: +998 71 150 3021